Ortsunabhängigkeit, UNTERWEGS

Minimalismus auf Reisen – Warum ich nur mit Handgepäck reise

Reisen nur mit Handgepäck

Minimalismus auf Reisen ist derzeit in aller Munde, und meiner Meinung nach völlig zu recht. Dabei hat es bei mir zugegebenermaßen ein bisschen gedauert, bis der Groschen gefallen ist: Vor einigen Jahren noch schleppte ich sogar für einen kurzen Städtetrip den Großteil meines Kleiderschranks durch halb Europa, frei nach dem Motto: Man weiß ja nie… Tut man aber doch, und somit bin ich heute jedes Mal fast ein bisschen stolz, wenn ich für eine dreiwöchige Reise lediglich mit meinem geliebten Trolley einchecke, der mit seinen schlanken Maßen als Handgepäck durchgeht und daher mit an Bord darf. (Eine tolle Auswahl passender Handgepäckstücke findet ihr zum Beispiel bei Netzshopping). Und jetzt verrate ich euch, was letztendlich zu meinem Sinneswandel geführt hat:

 

Minimalismus auf Reisen

Kofferchaos? No way!

 

 

Minimalismus auf Reisen – 3 Gründe, warum Handgepäck für mich die erste Wahl ist

 

#Zeit sparen: Wenn ich etwas im Leben hasse, dann sind es Warteschlangen. Im Supermarkt, beim Arzt und vor allem am Flughafen! Ich sehe absolut nicht ein, warum ich meine wertvolle Reisezeit mit Gepäckaufgabe und -abholung verschwenden soll. Mit meinem Trolley hingegen geht alles ratzfatz: Eine Stunde vor Abflug am Flughafen genügt meist völlig, da ich ja direkt nach dem Security-Check zum Gate kann. Und sobald ich nach der Landung einen Fuß auf den Boden gesetzt habe, bin ich auch schon wieder draußen aus dem Flughafengebäude und muss nicht erst noch eine gefühlte Ewigkeit vorm Gepäckband verbringen.

#Gewichtsfrage: Wenn ich unterwegs bin, ist es mit einem Flug meist nicht getan. Bei jedem Besuch in Österreich zum Beispiel muss ich mindestens noch zwei mehrstündige Zugfahrten einkalkulieren, um meine Familie in der Steiermark zu besuchen. Das bedeutet: Mein Gepäck legt eine ganze Menge an Kilometern zurück, und ich bin diejenige, die es schleppen muss. 15 kg reichen mir daher allemal aus, wenn es mit der U-Bahn quer durch Wien und dann zum Bahnhof etc etc geht.

#Keep it simple: Das letzte, was ich auf Reisen möchte, ist es, mir Gedanken über mein Outfit zu machen. Mein Trolley leistet hier sozusagen Erziehungsarbeit, denn da ich ganz genau weiß, dass der Platz beschränkt ist, mache ich mir bereits vor Abreise darüber Gedanken, was ich vor Ort alles benötige. Somit komme ich erst gar nicht in Versuchung, Unmengen an Kleidern oder Schuhen (!!!) mitzunehmen, die ich dann ohnehin kein einziges Mal tragen würde. Darin hab ich übrigens Erfahrung: Mit Grauen erinnere ich mich an zwei Trips nach Rom und Paris, in denen ich jeweils einen gigantischen Koffer eincheckte, der bis oben hin mit High Heels und schicken Kleidchen vollgepackt war. Dreimal dürft ihr raten, wie oft ich dann beim Sightseeing in hohen Hacken unterwegs war… Tja, Leben heißt eben Lernen, und das ist auch gut so 🙂

*Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit Netzshopping.

Ist das Thema Minimalismus auf Reisen für euch interessant? Erzählt mir doch, wie ihr das so handhabt, ich freu mich auf euer Feedback 🙂 Mehr Stories gibts auf FACEBOOK, TWITTER und INSTAGRAM

 

 

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4 Comment

  1. Reply
    Anja
    Januar 19, 2017 at 11:02 am

    Das mit den Schuhen habe ich mir Gottseidank auch schon abgewöhnt und spätestens wenn man den Rucksack immer mit sich rumtragen muss, weiß man wieso man nur 2 Pullis statt 10 eingepackt hat!

  2. Reply
    Miriam
    Januar 19, 2017 at 12:25 pm

    Hi Karin, auch ich bin eine absolute Anhängerin des Handgepäcks – nie wieder will ich darauf verzichten, es sei denn es geht wirklich nicht mehr. Was habe ich nicht schon geflucht im Flugzeug, in der Warteschlange, vor dem Gepäckband – no way. Einzig und allein in Schottland zahlt sich ein Gepäckstück wirklich aus. Immerhin muss ja ein Whisky mit nachhause, und davon habe ich mit 100ml wahrlich nicht genug! 😉

    GLG Miriam
    http://www.enemenemimi.com

  3. Reply
    Katja
    April 26, 2017 at 7:35 am

    Ich versuche auch immer mehr auf diese Möglichkeit zurückzugreifen, auch wenn es teilweise noch sehr schwer fällt, allerdings kann man da durch viel Zeit, Geld und Nerven sparen.

    1. Reply
      Karin
      April 26, 2017 at 7:58 am

      Hallo Katja,

      ja, das finde ich eben auch. Oft genügt es ja schon, sich an vergangene Reisen zu erinnern und mal wirklich zu schauen, was alles verwendet wurde bzw. ungebraucht wieder mit heim durfte. Bei mir war das schon ziemlich krass muss ich sagen.. Mittlerweile tendier ich schon fast zum Gegenteil, denn ich packe eben nur noch das Allernotwendigste ein. Aber das reicht eben dann doch immer 🙂 Jetzt fliege ich für 2 Monate nach Portugal, hat sich total komisch angefühlt, ein Gepäckstück dazuzubuchen 🙂 Mal sehen, wie viel ich im Endeffekt wirklich mitnehmen werde..

      LG

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